Donnerstag, 18. April 2019
Donnerstag, 18.04.2019 Fahrt nach Delphi

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Mittwoch, 17.04.2019 Fahrt nach Platania
Wir betrachten mit Skepsis und etwas Vorfreude morgens stets den sich langsam füllenden Pool und sehen nach, ob die beiden Kröten immer noch darin sind.

Weniger neugierig sind wir auf das Frühstück, ist es doch jeden Tag das selbe, leider. Heute jedoch haben wir schönes sonniges Wetter und beschließen beim Frühstück, den Neda Wasserfällen einen Besuch abzustatten.

Die Recherche im Netz ergab keine genauen Angaben, tatsächlich widersprach sich manche Aussage. Klar ist nur, wir fahren hoch in die Berge, sind auf schmalen Strassen unterwegs und dürfen dann auf Trampelpfaden weiter.

Die Fahrt führte uns über die geliebten Serpentinen immer weiter in die Berge. Bald sahen wir Schafe. Schafe werden von Schäferhunden bewacht... und die waren mächtig auf Zack und jagten unser Auto so sehr, dass wir die Hunde fast überfuhren.

Gefolgt wurde das Ereignis durch die Überquerung der Strasse von einer Landschildkröte! Davon möchten wir eigentlich in jedem Griechenland Urlaub eine sehen.

Letztlich kamen wir auf einen unbefestigten, steilen Weg bergab, serrpentinenreich und mit manchen tiefen Furchen und hohen Steinen, die uns an die fehlende Versicherung für den Unterboden denken ließ. Aber den ganzen Weg laufen - beide Richtungen - daran war nicht zu denken. Zwanzig Minuten später waren wir am untersten Ende und es ging zu Fuß weiter.

Marrkierungen brachten uns auf den richtigen Pfad, der steil bergauf und bergab ging. Das alles meisterten wir gut, den tosenden Bergbach hörten wir dabei in derr Tiefe. Etwas eingeschlammt kamen wir an den Wasserfall. Eine kleine Mahlzeit und ein paar Photos später machten wir uns auf den Rückweg. Gebadet hatte keiner - dafür war das Wasser einfach zu kalt.

Zurück am Auto versuchten wir noch unser Glück mit einer leider geschlossenen Taverne, um dann schließlich doch wieder nach 40 Minuten Fahrt in einem unserer Lokale am Strand zu landen.

So gestärkt gingen Bärble und Valentin im Meer schwimmen - versprochen ist versprochen...
Beide kamen malad wieder raus - Schrammen und blaue Flecke - Zeugen von Kontakten mit Felsen im Wasser, durch den starken Seegang hinzugefügt.

Nach einiger Erholung und Verarztung gingen dann nur noch Bärbel und ich abends essen und Valentin zog sich hinter ein paar Bildschirme zurück.

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Dienstag, 16.04.2019
Valentin geht schwimmen, ich laufe einen Hund müde. Abends erster Besuch in einem neuen Lokal.

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Montag, 15. April 2019
Montag, 15.04.2019
Neuer Tag, neues Glück - mein Computer läuft wieder. Ich machte mich sofort an die Datensicherung!

Nach dem Frühstück begutachteten wir den Fortschritt der Poolbefüllung - nun lief aus 5 Düsen und dem Gartenschlauch Wasser - in drei Tagen dürfte er voll sein. Ein besser gepflegtes Resort in der Nachbarschschaft hatte aber noch gar nicht damit angefangen. Der ganze Ort macht den Eindruck zu Ostern den Betrieb aufzunehmen.

Ein kurzer verregneter Ausflug an den Strand und dann die Fahrt zum örtlichen Lidl für den Kauf einiger Grundnahrungsmittel standen an.

Zurück zu Hause schüttete es aus Eimern -in Feudenheim soll es kälter sein, aber die Sonne scheinen... Der Wetterbericht für mein kommendes Laufwochenende sagt Regen voraus - zum Glück habe ich meine teure Spezialregenjacke fürs Laufen dabei. Die werde ich wohl in den Laufrucksack tun, egal wie die Sonne am Start scheint.

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Sonntag, 14. April 2019
Sonntag, 14.04.2019 Fahrt nach Kyparissia
Eine unruhige Nacht lag hinter uns, teils fühlten wir uns desorientiert, teils gestört durch starken Regenfall. Letztlich fanden wir uns morgens alle in einem Bett wieder. Ein Spaziergang am Meer wurde durch einsetzenden Regen verkürzt und so flüchteten wir zum Frühstücksraum. Es sollte sich rausstellen, das es dort auch reinregnete und Bärbel just dort ihren Rucksack abgestellt hatte...

Es schloss sich ein Erkundungsspaziergang im Ort an, in einem kleinen Tante Emma Laden kauften wir bei einem alten Ehepaar das Nötigste ein und zogen weiter zu einem weiteren Laden,wo der Rest gekauft wurde. Wir fanden noch eine Bäckerei. Das Nötigste ist also vor Ort.

Als wir zurück kamen, wurde gerade der Pool eingelassen und die Wirtin gab uns das Internet Passwort, es sollte nun auch in den Zimmern funktionieren - Valentins, als auch unsere Welt war wieder geordnet.

Später fuhren wir auf der Suche nach einem Supermarkt nach Kyparissia. Auf dem 6 km langen Weg fanden wir auch den örtlichen Lidl. Im Ort selbst landeten wir bald in einem kleinen Burger Restaurant mit einem sehr freundlichen Koch, der alle unsere Bedürfnisse nach Speisen befriedigte.

Später nachmittags ging ich 20 km laufen. Da jeder landschaftlich reizvolle Weg zu irgendeinem einsamen Hausführt, welches typischerweise von einem freilaufenden Hund geschützt wird, blieb ich also auf der Hauptstrasse. Kein Problem, der Verkehr ist hier kaum existent.

Dem Küstenverlauf folgend führte mich die Strasse an den von mir so geliebten Olivenhainen vorbei. Gewächshäuser säumten ebenfalls den Weg. Die Natur ist hier nicht so ausgetrocknet sondern eher ein kaum gebändigter Wildwuchs. Die Temperaturen waren angenehm bei knapp unter 20 °C.

Kurz vor meinem Wendepunkt fand ich ein Schild, welches auf die reizvollen Neda Wasserfälle hinwies. Dies speicherte ich für spätere Planungen.

Während dessen gingen Bärbel und Valentin an den Strand und Valentin auch ins Wasser.

Das Abendessen fanden wir im gleichen Lokal wie gestern. Grund hierfür war, dass nur hier wenigstens ein paar Gäste Sonntags abends saßen. Griechischer Salat, gebratener Schafskäse, Tsasiki und gegrillte Garnelen schmeckten klasse!

In meinem Rücken aber breitete sich ein Unwetter aus, der Wind nahm zu, der Himmel verdunkelte sich und uns wurde schlagartig klar, warum keine Griechen im Lokal waren!

Wir suchten den direkten Weg ins Hotel, zum Glück suchte sich das Unwetter nicht über uns den Weg, sondern etwas entfernt.

Unglücklich für mich endete der Abend, als plötzlich mein Computer den Geist aufgab. Nach mehreren Rettungsversuchen gab ich vorerst auf und überlegte im stillen, welche Daten ich alle verloren hatte.

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Samstag,13.04.2019 Anreise nach Kalo Nero
Vier Uhr morgens galt es aufzustehen und um fünf Uhr war Abfahrt nach Frankfurt zum Flughafen. Der Beginn dr Osterferien versprach einen sehr überfüllten Flughafen. Da wir unseren Flug nicht riskieren wollten, würden wir also sehr früh vor Ort sein wollen, für alle Unwägbarkeiten gerüstet.

Wie es der Zufall so will kamen wir ohne Probleme und Verzögerungen zu unserem Gate und konnten fast pünktlich mit Lufthansa nach Athen fliegen. Valentin konnte seinen Kinder Flugpass zum stempeln abgeben und ich schlummerte ein wenig ein, bis das Frühstück kam.

Nach rund zweieinhalb Stunden Flug kamen wir in Athen an, unser Gepäck auch... und wir erhielten unseren Mietwagen: Bei Budget waren wohl die Wagen mit Handschaltung rar geworden und so mussten wir für wenig Geld schweren Herzens einen Mercedes akzeptieren. Kühles, regnerisches Wetter ließ die Urlaubslaune etwas sinken.

Bärbel hatte sich bald eingefahren und so folgten wir den Peage Häuschen über Elefsina in Richtung Korinth auf den Peloponnes. Von dort folgten wir weiter der Spartathlon Route am Sangas Pass vorbei nach Tripoli. Dort wurde bereits Kalamata und Sparti angeschrieben - verheissungsvolle Orte für mich und die Erinnerung an schöne Stunden in einem Bergrestaurant für uns drei.

Eine weitere Stunde später kamen wir auf der Westseite des Peloponnes an der Küste an und fanden bald Kalo Nero und unseren Hotel Komplex.

Etwas enttäuscht waren wir zunächst: Der Ort bot auf den ersten Blick vor allem viel Ruhe, wenig Restaurants oder sonstige Attraktionen und der Hotelpool war ebenso leer, wie die Pool Bar außer Betrieb. Der Tennisplatz war seit vielen Jahren nicht mehr einsatzfähig...

Das Zimmer war sauber, aber eher klein. Wir versicherten uns, dass es das richtige Zimmer war - angesichts der recht hohen Rechnung überraschend.

Doch dann beschlossen wir, uns der Erholung zu stellen und nicht lang rumzumosern.
Ein erster Spaziergang am Meer im Sonnenuntergang und ein exzellentes Abendessen am Strand entspannte uns zusehends.

Lange blieben wir nicht mehr wach, der Reisetag war anstrengend gewesen.

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