Sonntag, 13. August 2017
Sonntag, 13.08.2017 Letzter Tag auf Fuerteventura
Am Ende des gestrigen Berichts (Samstag, 12.08.17) wurden noch Photos eingefügt.





(Zwei Blicke von unserer Terrasse)

Der starke Wind hatte fast die ganze Nacht lang geweht und unseren Schlaf des öfteren unterbrochen, weil es schlichtweg kühl wurde.

Morgens nun Windstille und nach einem ausgedehnten Schlaf spielt Valentin am Pool mit seiner Freundin und wir fangen an die ersten persönlichen Gegenstände einzusammeln: Wieso braucht ein einziges Kind eigentlich 7 Wasserspritzpistolen???

Nach einem Einkaufsspaziergang an der Promenade gingen wir essen. Nach einem Besuch der Eltern von Valentins Freundin gingen wir ein letztes Mal im Meer baden.







Abends ist Valentin zum Pizza essen verabredet.

... link


Samstag, 12. August 2017
Samstag, 11.08.2017 Fahrt nach Ajuy an die Westküste


Das Ende des Urlaubs kündigt sich an: Wir bezahlen die Rechnung für das Apartment.

Dann fahren wir mit dem Mietwagen in Richtung Nordwesten, zu dem Ort Ajuy, hinter Pajara. Bald bemerken wir aber, dass wir noch vorher tanken sollten.



Anders als sonst, sind wir nicht abenteuerlustig und verlassen sogleich die Schnellstrasse in Costa Calma und irren eine Weile durch den Ort. Er scheint ausschließlich von Touristen bewohnt und die Architektur ist entsprechend zweckorientiert. Neben Ritas Hexenstube (!) finden wir letztlich die Tanke und nehmen unser Ziel wieder auf.



Die Strasse führt ins Innere der Insel, wo die Natur noch trockener und abweisender ist und dennoch zum photograhieren einlädt. Monotonie kommt dennoch immer wieder auf. In der Nähe der Westküste wirkt die Natur etwas grüner und wir erreichen Ajuy, einen sehr kleinen Ort am Meer.





Nach einem Mittagessen am Strand erkennen wir am Preis des Lokals für unsere Speisen und Getränke, dass dies einmal tatsächlich ein Piratennest gewesen sein muss.





Wir machen wir einen Spaziergang an der Küste entlang zu Höhlen, wo wir eine auch erkunden.









Es ist nun Mittag und heiß und bald treten wir die Rückkehr zum Auto an.





Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher nach Bona Via. Dort machte ein EU gefördertes Projekt Versuche, mit einem Staudamm die Wüste zu begrünen. Dies schlug aber augenscheinlich fehl - alles ist verbrannt von der Sonne - wahrscheinlich gleich nach Ende der Förderung 2013.











Am späteren Nachmittag gehen wir in Morro Jable an den Strand und genießen noch etwas das Meer - der Strand selbst wird durch stärkeren Wind zu einem Sandstrahlgebläse, welches uns bald zum Rückzug mahnt und uns an ein Eiscafe lenkt, welches von unserer Rezeptionistin anempfohlen wurde.

... link


Freitag, 11. August 2017
Freitag, 11.08.2017 Zwei Tauchgänge und ein ruhiger Ferientag


Die gewohnte Routine an einem Tauchtag halte ich ein - morgens geht es zur Basis und mit ein paar Bekannten und neuen Tauchpartnern aus Frankreich und Spanien fahren wir mit dem Boot zum kleinen Riff vor dem Leuchtturm.



Im Briefing wurde festgelegt, dass keine Dekopausen geplant sind und also das Ende von Nullzeiten Linda bekannt gemacht werden sollen.



Wir steigen ab auf rund 30 Meter und explorieren. Aufgrund meiner geringen Erfahrung versuche ich stets Blick auf Linda oder Gabor zu halten, später in geringerer Tiefe wird der Kontakt loser werden.

Am Ende des Riffs tauchen wir auf in Höhe des Plateaus (ca. 15 Meter) und folgen der Riffkante zurück. Mir macht es Freude, über der Kante zu bleiben, also die Tiefe unter mir zu halten, auch wenn dies vielleicht theoretisch etwas gefährlicher sein könnte.

Gegen Ende des Tauchgangs sammelt Linda uns am Ankerseil und letztlich benötigen wir doch die eine oder andere Dekominute beim Aufstieg.

Nico hat heute keine Tauchgänge im Wasser zu betreuen und hilft uns beim Einstieg ins Boot.

Überraschend wenige möchten heute einen zweiten Tauchgang machen und so verbleiben nur drei von uns in der Pause im Hafen.



Wir entscheiden uns zu einem bisher nicht besuchten Spot ganz in der Nähe: Die Außenwand des Hafen wollen wir entlang tauchen und in der Rochenbucht von Nico mit dem Boot abgeholt werden.

Ein ganz lockerer Tauchgang auf 12-3 Meter Tiefe sollte es werden, normalerweise für Anfänger im Training. Mit der Strömung wollten wir uns treiben lassen...



Tatsächlich war die Strömung gegen uns und so durften wir eine lange Strecke und rund 75 Minuten lang hart arbeiten.

Die Hafenmauer ist mir riesigen Betonquadern geschützt und dort versteckt sich natürlich so manches Getier. Besuchen kommt uns eine große Barrakuda-Schule.



Am Boden können wir einige Flundern beobachten.

Dann sehe ich ein ankerndes Katamaran von unten. Die geringe Tiefe und die leerer werdende Flasche bedeuten, dass ich viel in ausgeatmeten Zustand tauchen darf, um unten zu bleiben.



Und dann tauchen zwei dunkle Rochen auf. Sie schweben erhaben, aber auch düster-bedrohlich heran. Ich halte etwas Abstand, freue mich aber über die Beobachtung.



Dann ist der Tauchgang vorbei und wir fahren zurück zur Basis, wo es Abschied nehmen heißt: Nach acht schönen Tauchgängen ist die Zeit vorbei, ich muss noch mein Gewebe entgasen.





Derweil hat sich Valentin mit Bärbel mit Wasserspritzpistolen versorgt. Nach einer Pause im Apartment fahren wir in Richtung Altstadt und gehen dort baden und später Abendessen.

... link