Donnerstag, 5. April 2018
Donnerstag, 05.04.2018 Besuch der Jersey War Tunnels
Bei Sonnenschein fuhren wir zu einer deutschen Bunkeranlage, die einmal ein Lazarett war und von Arbeitssklaven gebaut worden war.
Eine recht neutrale und interessante Anordnung von geschichtlichen Informationen und Schaustücken führte uns durch die Besatzungszeit und den zweiten Weltkrieg.

Dann trennten sich zeitlich befristet unsere Wege: Während Heide und Manfred die Tour nach Bonne Nuite Bay und Bouley Bay aufnahmen, fuhren wir zurück ins Apartment und räumten auf, packten und machten einen letzten Spaziergang auf dem Meeresboden.

Am frühen Abend dann nahmen wir ein sehr gemütliches und leckeres Abendessen in einem Restaurant in der Nähe ein und reflektierten ein wenig den Urlaub.

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Mittwoch, 4. April 2018
Mittwoch, 04.04.2018
Heute blieb ich zu Hause und arbeitete für die Schule. Der Rest der Familie ging Einkaufen, Essen und was sonst so anlag. Nachmittags gingen Bärbel, Valentin und ich an auf dem Meeresboden spazieren. Die Ebbe war wieder weit hinausgezogen. Erste Kleinstlebewesen waren nun in einigen Wasserlöchern zu betrachten. Anscheinend geht es nun doch in ein paar Tagen los mit der Natur, sich dem Winter abzukehren.

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Dienstag, 3. April 2018
Dienstag, 03.04.2018 Fahrt nach Plémont Beach
Bei ausnahmsweise schönen Wetter fuhren wir morgens über die Liberation Station nach Plemont Bay. Die Tour führte nach Nordwesten quer über die Insel, durch diverse Dörfer und über das bewirtschaftete Land.



Schon beim Ausstieg aus dem Bus merkten Bärbel und ich, dass dies nicht der Ort ist, den wir im Sinn hatten. Dennoch nahmen wir den Wanderweg, der steil und uneben nach "unten" führte.



Wir gelangten an ein Strandcafé in den Klippen gelegen. Hinter dem Café ging es weiter mit Sicherheitshinweisen zum Meer. Im Reiseführer stand, dass der Strand bei Flut komplett vom Meer bedeckt sei. Die Ebbe begann gerade, dennoch brandeten die Wellen an die zerklüftete Küste.





Kurze Zeit später saßen wir im Café vor gutem Essen und Trinken und genossen die Aussicht. Fleissig weiter bestellt wurde, bis die Zeit knapp wurde für den beschwehrlichen Rückweg. Der Bus kommt nur alle zwei Stunden, also saß uns die Zeit im Nacken. Tatschlich schafften wir es den Bus zu erreichen und kamen in einer Regenfahrt zurück ins Apartment.

Ich ging laufen und hatte großes Glück und trockenen Fußes konnte ich meine 10 km laufen. Auch meine Laufverletzung blieb ruhig und so konnte ich eine schöne Strecke zum Elisabeth Castle und dann steil die Klippen hoch in einen Park laufen und retour natürlich.

Am frühen Abend trafen wir uns bei schönsten Sonnenschein zum Strandspaziergang. Es war Ebbe und wir konnten weit hinaus auf dem Meerboden. Dennnoch sahen wir kein Anzeichen von lebenden Meerestieren - es scheint wohl tatsächlich noch zu kalt zu sein. Beim Lido verweilten wir ein wenig.

Hiernach gingen wir auf Vorschlag von Heide und Manfred in ein portugisisches Restaurant am Meer. Äußerst freundliche Leute bedienten uns zuvor kommend und das Essen war exzellent. Alle schlemmten, obwohl wir noch kurz zuvor von einem kleinen, leichten Nachtessen geredet hatten und wir doch alle keinen rechten Appetit hätten. Vielleicht war dies sogar die beste Restauranterfahrung in diesem Urlaub!

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Montag, 2. April 2018
Montag, 02.04.2018 Ausflug zur Burg Mont Orgeuil




Das Wetter sollte uns egal sein, auch wenn es regnet und windet, letztlich wollten wir die Burg von unserer Liste streichen und - mit etwas Glück - unsere eigentlich gestern abgelaufenen Eintrittskarten noch verwenden und so rund 60 Pfund Eintritte sparen.





Und es regnete und es windete und wir fuhren doch mit dem Bus nach Grosney Pier. Wir erklommen den Weg zur Burg und ein freundlicher KArtenverkäufer konnte in mein Ansinnen eingebunden werden, dass wir keine neuen Karten brauchen.





Auf teils glitschigen Wegen ging es steil bergauf. Die Ausblicke auf den Hafen von Grosney waren eindrücklich: Der Wind zusammen mit der Flut sorgten für eine Windstärke 5+ und starken Wellengang.





Dennoch erstiegen wir die breiten, steilen Treppen und ich freute mich, als es endlich in die Burg ging. Die Räume wollten erkundet werden, verschiedene Kunstobjekte und historische Informationen machten die Besichtigung der Räume kurzweilig.





Wir konnten Kanonen und Katapulte begutachten und als ich einen Turm erkundete, glitt ich auf der steilen Holztreppe aus und rutschte gut 8 Stufen in die Tiefe. Zum Glück hatte ich die Hände am Handlauf und Bärbel stützte mich von unten. Ohne Schäden kam ich davon.

Kurze Zeit später folgte eine Wiederholung des Schwertkampfes von Valentin gegen mich, der seine erste Austragung mit mittelalterlicher Kleidung vor 6 Jahren hier gefunden hatte.

Hiernach suchten wir ein Restaurant, das gewünschte Austernrestaurant hatte geschlossen und so landeten wir wieder bei Louise.

Inzwischen herrschte Sonnenschein und die Rückfahrt nach St Helier bot einige schöne Ausblicke. Dort trennten sich unsere Wege, an mir lag es neue Fahrkarten zu kaufen, Bärbel und Valentin wollten einkaufen und die Großeltern an den Strand. So sollte es sein.

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Sonntag, 1. April 2018
Sonntag, 01.04.2018 Osteressen
Morgens früh war Valentin schon wach und erkundete sich danach, ob ein gewisser Hase schon da gewesen sei. Es gab nur eine valide Möglichkeit dies rauszufinden und so begab sich Valentin zunächst zaghaft und oberflächlich auf Suche und erst auf Insistieren von uns konnten Funde gemacht werden.

Ein gemütliches Frühstück und einen Osterspaziergang am Meer später waren wir bereit uns schön zu machen für das Ostersonntagsessen in der Stadt.

Reserviert hatten wir in einem vorzüglichen Haus. Ein dreigängiges Menü wurde von uns je nach Gusto ausgewählt. Valentin ließ es nicht an Anerkennung fehlen, als ein Ober den Rinderbraten servierte und von einem großen Braten vom Wagen herab abschnitt.

Glanzvoll und lecker auch die Nachspeisen, sodass wir satt und glücklich den Heimweg durch die Stadt einschlagen konnten.

Ein gemütlicher Nachmittagsspaziergang bei schlechterm Wetter schloss sich ohne Valentin und Bärbel an, bei schliefen tief und fest. Leider war der angesteuerte Pub voll insofern gingen wir innerlich trocken zurück.

Abends joggte ich bei Regen in die Stadt, um Burger für die hungrige Familie zu holen. Valentin freute sich über die Kinderserie auf DVD, die der Osterhase liegen gelassen hatte.

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Samstag, 31.03.2018 Ausflug in den Durell Zoo


Heute früh fuhren wir noch bei Sonnenschein in den Norden der Insel, um den Durell Zoo zu besuchen. Bei Ankunft begann es bald zu regnen und kalt zu werden.



Auch die Tiere fanden wohl, dass dies eine garstige Umgebung ist und blieben dort, wo es wärmer und kuscheliger ist. So sahen wir nur wenige Tierarten und in ansonsten ansprechender Umgebung.



Besonders interessant erschien das Haus mit den Fledermäusen, die man gut beobachten konnte und erkennen konnte, warum sie als Vorbild für Vampirgeschichten galten.

Einige von uns durften sich über ein Mittagessen im Zoo freuen, nurr Bärbel erhielt ihre Bestellung nicht, aber immerhin ihr Geld zurück. Wenn Bärbel schon einmal einen Salat bestellt...

Der Nachmittag war der Erholung und meinem Laufen vorbehalten. Am frühen Abend dann gingen wir alle durch den Tunnel in ein exzellentes Steaklokal, das Bärbel ausgeguckt hatte. Ansehnliche Fleischberge wurden dort verzerrrt und mit reichlich Bier runtergespült.

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Freitag, 30.03.2018 Ausflug nach Houge Bie, dem urzeitlichen Grab


Später als sonst trafen wir uns zu einer verregneten Busfahrt in Richtung Gorey Pier - südöstliche Insel, um uns eine urzeitliche Stätte anzuschauen, die über 6.000 Jahre alt sein soll, eine Grabstätte.





Ausgestellt war auch ein großer Keltenschatz, dessen Restaurierungsprozess dargestellt wird. Rund 12.000 Münzen aus Silber und Gold, sowie Schmuck sind ausgestellt.







Ein deutscher Bunker wurde zur Gedenkstätte der Zwangsarbeiter umfunktioniert. Jugendliche Ukrainer mussten Bunker bauen und wurden auf dem freien Feld erschossen, wenn sie Kartoffeln klauten - keine gute Zeit.





Auf dem Grab steht eine uralte Kirche, über 600 Jahre alt und daneben hat es mir eine Quelle angetan:





Auf der Rückfahrt machten wir in Gorey Pier Mittagspause und aßen bei Louise. In St Hellier angekommen schlossen sich noch Einkäufe an.

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Freitag, 30. März 2018
Donnerstag, 29.03.2018: Ausflug ins Maritime Museum in St Hellier


Regnerisches Wetter ließ uns umdisponieren und wiederum nicht nach Houge Bie fahren, eine Wanderung durch den Schlamm hatten wir bereits vor 6 Jahren dort.



Statt dessen unternahmen wir einen Besuch des Jersey Maritime Museums, gleich nach einem guten Frühstück im nahe gelegenen Cornwall Cafe, wo ich sehr überrascht wurde davon, dass man reine Butter pur genießen kann.



Das Maritime Museum bietet die meisten Objekte zum Anfassen an und zeigt bunte Wissensvielfalt. Der Shop lud Valentin ein, uns ein paar Pfund aus dem Rücken zu leiern und seinen Bestand an Schwertern und Kanonen aufzubessern.









Hiernach wurde das Wetter wesentlich besser und wir entschieden uns zu einem Besuch der Markthalle und des dort gelegenen Geschäfts der Jersey Pottery. Ohne Pottery aber mit Zutaten für ein Mittagessen verließen wir die Markthallen.



Ich ging wieder nachmittags am Strand eine Stunde laufen und Bärbel und Valetin erledigten die Sache mit dem Spagetti Bolognese essen.

Abends trafen wir uns alle wieder auf der Suche nach einem Pub zum Abendessen, den wir dann auch zu aller Zufriedenheit fanden.

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Mittwoch, 28.03.2018: Krank im Bett
Ein Ausflug nach Houge Bie, dem urzeitlichen Grab im Innern der Insel musste leider abgesagt werden, da Valentin arg kränkelte.

Wir fanden eine Apotheke, die scharf zwischen 11- und 12-jährigen Kindern unterschied und letztlich eine Art Haartinktur für den Husten von Valentin anbot. Dieser hätte am liebsten das Zeug erbrochen.



Ich zog darauf nochmals los in die Stadt und besuchte Apotheken und eine Naturheilgeschäft, doch das bekannte Medikament führte niemand. Letztlich erstand ich ein anderes Medikament für 12-Jährige mit Marshmellow Wurzel, was weniger abgelehnt wurde.

Ein kurzer Strandspaziergang war möglich und wir versorgten uns mit Burgern bei einer freundlichen älteren Dame an einem Imbisswagen.

In der nächsten Nacht fand Bärbel etwas mehr Schlaf trotz hustenden und schniedenden Kind.

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Dienstag, 27. März 2018
Dienstag, 27.03.2018: Ausflug zum Jersey War Museum


Heute nahmen wir gemeinsam den Bus in Richtung Westküste: Ein Bus brachte uns direkt zum Bus Depot in St Hellier und ein weiterer zeigte uns entlang der Küstenstrasse den schönen Ort St Aubin, den wir bestimmt noch einmal mit einem Aufenthalt besuchen werden.



Teils fuhren wir kleinere Berge hinauf, teils ging es durchs Land zu unserem ersten Ziel, dem Corbiere Leuchtturm am äußersten südwestlichen Zipfel von Jersey. Auch hier fanden wir Hinterlassenschaften der deutschen Besatzung in Form von Bunkern.





Starker Wind durchkühlte uns, die wir die wilde Mondlandschaft in uns aufnahmen. Ein Besuch des Leuchtturms wurde letztlich auf dem Weg abgebrochen, die hereinbrechende Flut ließ mich zweifeln, ob wir rechtzeitig zurück sind.





Eine Kaffeepause wurde im nahen Hotel möglich, die uns aufwärmte, während wir auf den nächsten Bus nach Norden warteten.



Schon eine Viertelstunde später erreichten wir das Jersey War Museum, welches am Strand in einer Bunkeranlage verortet war.



Eine etwas willkürlich anmutende Sammlung von Drittes Reich Memorabilia wurde präsentiert zusammen mit Augenzeugenberichten von Bewohnern der Insel. Bleiern wirkte die Atmosphäre, glücklich war wohl niemand zu dieser Zeit.





Valentin genoss noch ein wenig die Dünen mit spielen und dann überquerten wir die Strasse zu Jersey Pearl, wo wir großzügig zu Mittag aßen, aber keine Perlen kauften.

Leider fieberte Valentin auf und began zu husten und zu schniefen. Dies sollte anhalten und Bärbel und Valentin die Nacht über wach halten.

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