Donnerstag, 9. August 2018
Donnerstag, 09.08.2018 Unser letzter Urlaubstag
40°C in der Sonne zeigt die Anzeigetafel einer Apotheke, an der ich vorbei laufe. Ungefähr so heiß fühlt sich das Wetter auch an - ich laufe gerade 20 km eines recht profilierten Strassenkurses. In einer Tasche meiner Laufhose liegen drei Euro, falls ich doch einmal ein Getränk oder ein Eis unterwegs brauche. Doch auch diesmal schaffe ich es ganz gut zurück ins Apartment.





Wir beraten, was wir heute noch anstellen wollen. Am Anfang steht der Pool auf Valentins Wunschliste - gesagt getan.







Der Wind hat zugenommen und wir haben größere Wellen am Start. Schön vor allem für Valentin.







Bald sehe ich im Wasser eine Qualle, dann auch Bärbel und Valentin. Wir treten für das Mittagessen am Strand den Rückzug an und versorgen uns beim Strandkellner mit Salaten und Getränken.





Die Wellen steigen weiter und bald ist die erste, dann sogar teils die 2. von drei Reihen Strandliegen am Strand unterspült. Wir liegen in der dritten Reihe.





Letztlich haben wir genug Sonne für heute getankt und etwas traurig fahren wir zurück in unser Apartment. Nach dem Duschen beginnt das erste Packen.

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Mittwoch, 8. August 2018
Mittwoch, 08.08.2018 Strandtag an anderem Strand in Afitos
Die Photos sind nun alle für die letzten Tage eingefügt. Es fehlten vom 03.08. bis heute die Bilder. Die heutigen werden noch eingefügt.


Heute früh erkundete ich zunächst im Ort Afitos die Autostrasse an einen Strand, der mehrere Lokale und Felsen im Meer vorweisen kann.

Ich lief dann noch etwas weiter, um die 20 km voll zu kriegen. Auf dem Heimweg ging es eine längere Strecke bergab auf einem Gehweg entlang der Landstrasse. Plötzlich stolperte ich, versuchte eine paar Ausfallschritte und ging letztlich zu Boden, ich Fallen merkte ich, dass ein Abbremsen mit den Handflächen schmerzhaft würde und ging in eine Rolle über die rechte Schulter über und fiel so relativ sanft ins Feld.

Die Rolle endete stuntreif im Stand und so konnte eine vorbeifahrende Autofahrerin mir gratulieren. Eine kurze Analyse der Schäden ergab nur sehr leichte Aufschürfungen, die mit dem nassen Shirt gereinigt wurden - und weiter gings - nun wieder konzentriert.

Eine Dusche und ein Frühstück später machten wir uns zu dem besagten Strand auf. Dort fanden wir schöne Liegen und Schirme und leider einen überlasteten Strandkellner.

Das tat unserem Spass am Schwimmen und Schnorcheln keinen Abbruch. Tieferes Wasser und einige Felsen boten Fischen Schutz und so gab es für uns was zum betrachten.

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Dienstag, 07.08.2018 Strandtag


Wir entscheiden uns fürs elaborierte Herumlungern am Strand und fahren an unseren Hausstrand.

Valentin entdeckt die Vorzüge der Unterwasserkamera - nochmals Dank hier an die edlen Spender - und macht sich auf die Suche nach Fischen.











Das Wetter ist uns gnädig und wir haben zeitweise bedecktes Wetter. Mehere Badegänge mischen sich unter das Ruhen auf Strandliegen und die allfällige Bestellung beim Strandkellner unseres Vertrauens, der sehr passend einen "Superman" Anhänger um den Hals trägt und leicht geschürzt die Anhöhe zur Bar erklimmt, um unsere Wünsche zu erfüllen.











Und ja, wir sind nicht die Familie, die sich im Urlaub endlich einmal bis aufs Blut streitet...

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Montag, 6. August 2018
Montag, 06.08.2018 Fahrt nach Possidi
Heute früh presste ich mir 20 km Laufen auf der sonnigen Landstrasse. Ausschau muss ich derzeit nach "Roadkill" halten - tote Igel, Katzen und - undefinierbare - Übrigbleibsel von Tieren, die die Überquerung der Strasse nicht schafften und auf eine Breite von ca 1 cm verdichtet wurden. Die gute Nachricht: Ich schaffte es entlang der Strasse und auch wieder zurück! Zwei Stunden brauchte ich und gleich danach trank ich rund 2 Liter Wasser, Cola und Kaffee.



Kaum erholt fuhren wir um unseren "Finger" der Halbinsel Chalkidiki. zum einen um etwas die Gegend zu erkunden und zum anderen wollten wir in Possidi, einem kleinen Küstenort auf der westlichen Seite baden gehen.

Mehrere Staus und sagen wir - überraschende Ansichten darüber, wie und wo man auf der Strasse "kurz" parken kann, ließen die Fahrtzeit ansteigen. Die Aussicht aber war sehr schön. Ein Urllaubsort reihte sich an den nächsten. Mal teuer, mal preiswert, vom Campingplatz bis zum 5 Sterne Hotel wird alles geboten. Eingerahmt wird dies in viel Natur, die vor allem aus Nadelhölzern besteht.

Trotz einiger Regenfälle schaut alles sehr trocken und brandgefährlich aus. Ein Haus hat hier keine Chance, wenn die Natur das brennen anfängt. Unser kleines Autos schraubt sich die Anhöhen hinauf und auf der anderen Inselseite wieder hinab. Zeitweise kann man auf der Höhe beiderseits Meer sehen.

Letztlich kommen wir in dem kleinen Küstenort an - und rasch wird klar, wir sind nicht die einzigen!

Zunächst fahren wir in den Ort und zwei Strassen weiter sind wir bereits am Meer und parken. Der Strand ist eng und reich bevölkert. Valentin will ins Wasser und sich abkühlen und so schnorcheln wir beide an ein paar Felsen.

Danach gibt es direkt am Meer im Restaurant Essen. Dann probieren wir doch noch die im Reiseführer angepriesene Strandgegend zu finden. Tatsächlich finden wir sie. Aber dort gibt es keinerlei Schatten und jetzt zur Mittagszeit brüllt die Hitze.



Rasch einigen wir uns auf eine frühe Heimfahrt und dass wir an "unserem" Strand mit Schirm, Liegen und Beachservice und entspannten Gästen am besten fahren.









Dort ist der Himmel zum Glück immer wieder etwas bedeckt. Mehrere angenehme Badegänge und mit etwas Verpflegung durch das nahe Restaurant später kommen wir glücklich zurück in unser Apartment.

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Sonntag, 05.08.2018 Fahrt nach Ouranoupoli - Athos


Zwei Stunden Autofahrt eine Richtung lagen vor uns! Wir etwas der Sonne entfliehen und etwas besichtigen. Athos stand so auf dem Programm. Als Frau darf man die Mönchsrepublik nicht betreten, als Mann braucht man ein Visum. Den Grenzort Ouranoupoli aber, von dem aus Schiffe um Athos herumfahren, den kann man besuchen.





Wir fuhren also zunächst nach Norden, um dann Richtung Osten an dem "Mittelfinger" Sithonia vorbei zum östlichen Finger mit der Republik Athos zu gelangen.

Wie sonst auch finden wir auf dem Weg viel Tourismus und ansonsten viel Landwirtschaft. Richtung Osten werden die Berge höher und wir fühlen uns nur ganz wie in Griechenland: Olivenhaine überall, und trockene Wälder, die sich an den Berg festklammern.

In Ouranoupoli bemerke ich, dass ich schlecht vorbereitet bin. Hier gibt es viele Geschäfte, die wunderschön gestaltete Ikonen verkaufen. Was aber wieviel wert ist, worauf beim Kauf zu achten ist, das alles weiß ich nicht. Und leider, wie so oft, das Teuerste gefällt mir wohl am besten. Etwas Kleines, Preiswertes soll es nicht sein und so verschiebe ich meine Ambitionen auf einen anderen Besuch in diesem Land.





Wir essen gut und spät genug zu Mittag, sodass die großen Touristenschwärme schon am weiter ziehen sind. Die Atmosphäre ist einladend - große Ruhe und sehr schöne Ausblicke auf das azurfarbene Meer, kleine vorgelagerte Inseln, die man mit Fähren besuchen kann. Ohne die Bussladungen wäre dies hier eine wunderbare Sorgenpause, bei der Zeit keine Rolle spielt.





Aber der Ort lebt vom kurzfristigen Besuch großer Menschenmengen und so suchen auch wir bald den Heimweg.

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Samstag, 04.08.2018 Strandtag
Wie jeden Morgen laufe ich zwischen 12 und 20 km auf der Strasse, so auch heute. Glühend von der Sonne sitze ich dann zunächst am Küchentisch, trinke Wasser und Kaffee, esse Naturjoghurt und Früchte, dann ein paar Kekse. Wenn ich dann wieder angemessene Temperatur empfinde dusche ich mich und meine komplette Laufkleidung die ohnehin durch den Lauf komplett durchnässt ist.

Dann fahren wir bald an unseren Hausstrand - nur wenige Minuten Fahrtzeit, aber eben eine sehr steile Strecke bergab und nach dem Strandtag eben auch wieder bergauf - und darauf haben wir keine Lust.

Am Strand warten ein Drittel freie Strandliegen und Sonnenschirme auf uns und freundliche Kellnerinnen und Kellner, die uns bedienen.





Ein paar Schritte ins warme Meer und da ist es - das Urlaubsgefühl. Getränke, und Lachs- und griechischen Salat später fühlt sich der Tag rund an.





Abends machen wir noch eine Runde in unserem Ort und gehen in einem guten Gasthof essen. Die Bettschwere wird mit dem deutschen Kinderfilm "Das kleine Gespenst" hergestellt.

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Freitag, 3. August 2018
Freitag, 03.08.2018 Fahrt nach Petralona
Um etwas die Sonne zu meiden fuhren wir heute ca. 70 km nach Petralona (Richtung Tessaloniki), um eine beworbene Tropfsteinhöhle zu besuchen.





Wir fuhren über Land und sahen so die landwirtschaftlich geprägte Gegend. Viele abgeerntete Äcker, Olivenbäume allemal.





Dann fuhren wir am Kreml vorbei...ja, richtig gelesen - am Kreml. Warum das Gebäude hier steht müssen wir noch rausfinden, Tatsache ist, dass eine kleine Version des Kreml da steht.



Die Tropfsteinhöhle ist tatsächlich ein Ort, den man gesehen haben sollte. Wir sparen uns die Minibahn für die 1000 m Fußweg und 16 Euro. Der Eintritt zur Höhle kostet dann ebenso viel.

Die Höhle bot alles, was man so unter dem Begriff verstehen darf und die Führung ließ genug Zeit, die Eindrücke einwirken zu lassen.

Das Museum hingegen war sehr universitär geprägt - alle Löwenzähne lagen schön neben einander, nummeriert und es wurde kein Versuch unternommen, visuelle Reize zu setzen.

An den örtlichen Shops kamen wir mit kleinen Ausgaben aus und fuhren im Regen Richtung Sani Beach - angeblich ein Eldorado der feinen Gesellschaft nicht weit von unserem Hotel.

Dort angekommen bemerkten wir vor allem Stress durch die vielen Menschen. Der Strand ist schön, aber sehr überlaufen. Rasch traten wir den Rückzug an und fuhren nach Hause.

Einen Poolbesuch später machten wir uns für ein Abendessen in der Stadt fertig.

Was uns in der Region auffällt sind die vielen Kennzeichen aus Makedonien, Bulgarien, Rumänien und Russland. Es sind aber eben nicht die "Glücksritter", die nach Deutschland kommen, sondern normale Menschen mit entsprechend unauffälligem Verhalten.

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Donnerstag, 2. August 2018
Donnerstag, 02.08.2018 Strandtag
Nach einer angenehmeren Nacht und einem gemütlichen Morgen fuhren wir an einen nahegelegenen Strand mit Hütchenservice (Getränke und Essen kommen an den Sonnenschirm mit Liegen).

Der Start verzögerte sich, weil sich eine Gottesanbeterin an unserem Rückspiegel festhielt.





Alle Zufriedenheitsparameter wurden zu 100 % erfüllt! Das Meer hatte die azurfarbene Wirkung auf die Seele, das Wasser war nicht zu kalt und nicht zu tief, die Frau vom Service freundlich und Essen und Getränke von guter Qualität und freundlich gesonnen war sich die Familie auch.






Das konnte nicht gut gehen -trotz Sonnencreme und T-Shirts gab es Brände, was der Stimmung aber nichts abtrug.









Morgens war ich wiederum gelaufen und suchte den Wald- und Wiesenweg, der meinem Fersensporn die Ruhe gibt, die er braucht, um sich nicht zu entzünden. Leider Fehlanzeige. Immerhin fand ich eine Überlandstrasse mit Fußgängerweg an der Seite. Im Nirgendwo sprachen mich dann zwei große junge Männer an...

Ob ich einen anderen Mann mit weißen T-Shirt gesehen hätte - die Beiden wirkten angespannt und suchten den Mann wohl wirklich. Nein, verneinte ich, würde aber Ausschau halten.

Auf dem Rückweg sah ich tatsächlich einen Herren, auf den die Beschreibung passt und als ich kurz darauf die beiden Anderen wieder passierte, freuten die sich sehr über die Nachricht und bedankten sich.

Nun, ich hoffe das Wiedersehen ist ein freundliches...

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Mittwoch, 1. August 2018
Mittwoch, 01.08.2018
Gerädert von einer Nacht mit wenig Schlaf trinken Bärbel und ich Kaffee. Der Planet beginnt bereits zu brennen, sodass ich mich entscheide gleich früh laufen zu gehen, damit das jedenfalls die Tagesplanung nicht beeinflusst.

Ich komme hinab an den Strand und versuche wie einst Tom Selleck auf Hawaii am Strand zu laufen. Das gelingt auch, aber der Sand ist weich und mir wird klar, dass meine Achillessehen das ungefähr zwei Tage mitmachen, bevor sie aufgeben.

Also renne ich wieder ins Dorf und aus ihm raus auf die Landstrasse. Ich schwitze und glühe und laufe entlang der Landstrasse. Irgendwann kommt mir tatsächlich ein weiterer Unentwegter entgegen, mit Lidl Tüten vom Laden in der Nähe... Auch er schwitzt und glüht....

Nach 15 km bin ich zurück am Apartement. Ich bin völlig durchweicht und dehydriert nach 90 min in der Hitze.

Eine Dusche später erkunden wir den Ort und finden weitere kleine Spielhöllen für Valentin und kleine Geschäfte mit allem, was man nicht braucht, aber schön finden kann.

An der Promenade kehren wir in einem netten Lokal für einen Kaffee ein und genießen. Es beginnt zu regnen...





Danach sind wir im Pool am Apartement und... es donnert und wir sind sofort wieder raus aus dem Wasser. Ein Toast an der Poolbar später ein weiterer Versuch, der klappt.

Von all den Strapazen erholen wir uns und gehen später Abends essen!

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Dienstag, 31.07.2018 Abreise nach Aphisto, Chalkidiki
Ein weiteres Frühstück der Extra-Klasse erwartete uns. Dieses Mal habe ich nach dem langen, schweren Lauf länger geschlafen und ich etwas langsamer bewege ich mich auch.

Wir packen gemütlich und möchten uns verabschieden, als das Missverständnis auftaucht, wir müssten noch den Aufenthalt bezahlen, was Bärbel bereits in Deutschland getan hatte. Bald war dies ausgeräumt und wir waren unterwegs nach Chalkidiki.





Gerne wären wir wohl alle noch geblieben. Aber es wartete ja noch etwas auf uns. Vorher jedoch, auf der Autobahn tat sich der Himmel auf und es regnete in Strömen. Bald wechselten wir auf die Mittelspur, da die rechte Spur überflutet war. Genauso rasch wechselte das Wetter auch wieder und bei Sonnenschein kamen wir nach etwas über 2 Stunden in Aphitos an.

Mich erinnert der Ort sehr an Kindheitsurlaube: Viele kleine Geschäfte, überall gibt es Kinderspielzeug und Luftmatratzen, alle Leute hier sind entspannt und es reiht sich Restaurant an Bar.





Unser Apartement ist in einer Anlage mit eigenem Swimming Pool. Ca. 10 min zu Fuß sind es zum Strand. Das Meer ist fast so warm, wie die Außentemperatur.

Wir essen früh und gut zu Abend - und ja, wieder haben wir etwas zu viel bestellt, das lässt sich in Griechenland irgendwie nicht vermeiden.

Eine Stunde später bin ich auf der Strasse und laufe mein tägliches Pensum. Leider finde ich keine Wald- oder wenigestens Schotterwege und laufe auf der Landstrasse. Aufgrund meiner Erlebnisse mit Schäferhunden bei Delphi entscheide ich mich, eine leere Wasserflasche zu tragen, damit, falls mich ein Hund stellt, der erste Biss in die Flasche und das Zweite ein Schlag damit auf die Schnauze ist. Es wird immer dunkler und es gibt praktisch keine Autofahrer. Die wenigen Gehöfte machen mir eher Angst, da die meistens auch einen freilaufenden Hund haben.

Ich komme eine halbe Stunde weit, bis ein Hund bedrohlich bellt und ich umkehre. Die übrige Zeit kann ich auch anderswo laufen. Als ich in den Ort zurückkomme ist es Nacht und die Strassen sind gerammelt voll mit Leuten, die das Nachtleben genießen.

Die anstehende kalte Dusche im Apartement ist leider nur mäßig kalt, das kalte Quellwasser im Olymp ist hier nicht zu haben, um die schmerzenden Waden zu kühlen.

Die erste Nacht in der neuen Herberge ist unruhig für uns alle. Einzig Glück haben wir, dass Bärbel heute Mittag alle Mosquitos ausgeräuchert hat und wir immerhin so Ruhe haben.

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