Mittwoch, 4. Januar 2017
Mittwoch, 04.01.2017 London Attraktionen
Bilder lassen noch auf sich warten.
Heute schauen wir uns ein wenig die City an.

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Dienstag, 3. Januar 2017
Mittwoch03.01.2017 Besuch der Harry Potter Studios
Das morgentliche Frühstück war ein großzügiges Buffet, welches von einer hohen Dichte jungen Personals dargereicht wurde.

Valentin ergänzte seine Bestellung um ein gekochtes englisches Frühstück.
Etwas irritierend für mich ist die Sensation, von vielen Menschen anderer Kulturkreise umgeben zu sein, ohne automatisch den Geldbeutel festzuhalten, oder sich sonstwie unwohl zu finden. Auch ein Kopftuch ist da plötzlich irrelevant, hmm?

Bald drauf fanden wir unseren Buszubringer nach Watford, wo die Harry Potter Filmstudios liegen. Der Fahrer war ein echter Cockney und schwer zu verstehen, aber er integrierte eine komplette Stadtrundfahrt in London mit der Reise nach Watford: Trafalgar Square, Oxford Circus, Houses of Parliament, Big Ben (der Turm heißt anders, nur die Glocke heißt Big Ben), die Abby Road Studios, wo die Beatles ihre Platten aufnahmen usw.

Dann erreichten wir einen eher unspektakulären Parkplatz mit einem großen Gebäude davor und einem anschwellenden Menschenstrom, der sich dort reindrückte.

Der Busfahrer beteuerte in 5 Minuten mit den Tickets zurück zu sein und eine halbe Stunde später war er tatsächlich zurück. Er hatte nicht wie befürchtet das Eintrittsgeld an der Bar durchgebracht.

Dann hieß es zunächst Schlange stehen, bis wir zur Gepäckkontrolle kamen und wieder warten, bis die Tour tatsächlich beginnen würde: Eine halbe Stunde der vorgegebenen dreieinhalb Stunden war so schon weg. Dann aber ging es endlich los.

Eine kurze Videodemonstration erklärte uns, dass die Kinderdarsteller 10 Jahre ihres Lebens in den Studios verbracht hatten, zusammen mit den besten Künstlern der Filmindustrie. Das Ergebnis sind die Filme und eine Lizenz zum Geld drucken.

Liebe zum Detail wurde oft hervorgestellt. So seien 17000 kleine Pappschachteln von Hand gefaltet und beschriftet worden, um den Laden mit den Zauberstäben auszustatten. Eine ähnliche Detailliebe sei überall verwandt worden und zeigte sich auch im Verlauf des Besuchs, der ausschließich echte Filmkulissen und Ausstattung präsentierte.

Einige Kinder kamen stilecht in Gewändern und mit Zauberstäben zum Besuch. Eindrucksvoll und mit genügend Informationen versehen wurden alle Kulissen gezeigt, teilweise bewegt, teilweise mit Originalkleidung der Darsteller.

Ein paar mal war es auch möglich sich in einen Film reinkopieren zu lassen, was Valentin jedoch nicht mochte und uns letztlich viel Zeit sparte, die sonst gefehlt hätte.

Selbst wenig Interessierte sollten hier auf ihre Kosten kommen, so sie etwas Interesse für die Produktion von Filmen aufbringen können.
Das kleine Butterbier zur Hälfte der Tour, für den Preis zweier gezapfter guter Pints im Pub, traf eher nicht unseren Geschmack!

Highlights waren mit Sicherheit der begehbare Hogwarts Express mit Bahnhof und die Kulisse des Gebäude der Hogwarts Schule für Zauberei. Alle Außenaufnahmen waren an diesem mehrere Quadratmeter großen Modells gemacht worden, entsprechend detailreich war es.

Über die Herstellung der Filme und den künstlerischen Hintergrund erfuhren wir ebenfalls viel. Die Produzenten und Regisseure, die das alles koordinierten müssen, müssen Giganten ihres Faches sein!
Am Ende des Weges stand wie so oft der Shop. Bei den Preisen war das Limit der Himmel. Hier galt es das Hirn auszuschalten, sich aufs Atmen zu konzentrieren und nicht die eigenen Leute zu verlieren.

Wir fanden ein paar schöne Ding für Valentin. Danach hätten Teile der Familie sich gerne freiwillig zum betreuten Trinken gemeldet, aber Knapp 6 Euro für ein kleines Bier - Nein Danke. Als ich an der Kasse des Shops etwas genervt äußerte, nur eine Tüte zu wollen, wenn die kostenlos sei, lächelte der junge Mann nur und ich sah noch, wie er 5 Pence für eine Tüte auf den Preis aufschlug.

Auf der Rückfahrt zeigte uns der fröhliche Busfahrer weitere Attraktionen Londons bei Nacht, insbesondere die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt und verwies darauf, dass jetzt Schlussverkauf in der gesamten City sei...

Dann schwadronierte er, als Anhänger des Brexits noch ein wenig über Politik, bis wir ihm eine kleine Spende für die Stella Artois Stiftung (den Pub) übergeben durften.
Mit dem Essen aus einem orientalischen Grill kamen wir zurück ins Apartement. Müde!

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Dienstag, 02.01.2017 Es geht los
Bei Minusgraden und Schneefall machten wir uns mit Bärbels Auto auf nach Frankfurt, mit genügend Zeit für alle Unabwägbarkeiten - so dachten wir zunächst.

Tatsächlich verlief die Fahrt nach Kelsterbach bis kurz vor dem Ziel ereignislos, dann kam aber die allfällige Baustelle bei Frankfurt und das Navi ließ uns auf uns allein gestellt für eine Weile. Nach einiger Zeit des Blindflugs fanden wir den Parkplatz und der Zubringerbus stand auch schon für uns bereit.

Mit reilich Zeit bis zum Flug checkten wir das Gepäck ein und besuchten die amerikanische Fastfood-Kette mit dem goldenen M.

Auf dem Weg dorthin fiel uns auf, dass es bei den Passkontrollen ein Gedränge gab und so hielten wir uns nur kurz zum Essen auf.
Nach der Passkontrolle, wo auch Kontrollautomaten angeboten wurden kamen wir zum Duty-Free Shop, stärkten unseren Reiseproviant und kamen zur Personenkontrolle.

Eine elend lange Schlange wartete dort und im Verlauf schmolz unser Zeitpolster dahin. Sie haben nun die automatischen Körperscanner eingeführt, die man freiwillig benutzen darf, wenn man nicht lieber am ganzen Körper abgetastet werden mag.
Am Ende der Prozedur war eigentlich unser Flug schon für weitere Passagiere gesperrt, aber da fast alle Passagiere noch fehlten, blieb British Airways nichts anderes übrig, als zu warten. Und so warteten wir 75 Minuten im Flugzeug auf den Abflug.

Wir stellten dann alsbald fest, warum British Air auch die Hunger Fluglinie genannt wird: Es gab eine sehr kleine Tüte Chips und ein Getränk für jeden.
Immerhin: Ich fand den Drink des Jahres 2017 für mich: Tomatensaft, ein Stück Zitrone, Eis und Lea and Perrrins Worchester Sauce -sehr lecker!

In London angekommen galt es erst einmal an einem englischen Automaten mit meiner Kreditkarte die UBahnkarten aufzuladen.

Nach einer Stunde Fahrt und einmal umsteigen kamen wir nach Pimlico/City of Westminster.
Auch die Strasse unseres Hotels fanden wir.

Auf dem Weg fand ich sogar ein Haus, in dem Swami Vivekananda einst wohnte. Er brachte die Yoga Philosophie in die westliche Welt.

Wir fanden unsere Hausnummer nicht. Ratlos liefen wir mit unserem Gepäck auf und ab, bis sich zwei englische Frauen unserer erbarmten und zunächst aber auch nicht helfen konnten.

Letztlich kamen sie uns hinterher gerannt und zeigten uns auf dem Handy, dass die Hausnummern in der Strasse durcheinander sind und nach den 50er Nummern nochmals die 30er erscheinen... die haben eben keine Zucht, diese Engländer...

Dann aber erhielten wir ein wunderschönes großzügiges Apartement, sehr ungewöhnlich hier in der Gegend, wo das schnelle Pfund mit Touristen gemacht wird. Das Personal ist höflich und alles makelos.

Ich machte mich bald auf zum Supermarkt, um die Grundversorgung zu sichern,Bärbel richtete uns ein. Abends gingen wir dann zu einem mexikanischen Restaurant und ich traf danach noch den Armin für ein paar Pints in dem kleinen Prince of Wales Pub, wo zwei junge Bedienungen sehr deutlich machten, dass ihre Handys wesentlich spannender sind, als die Kundschaft.
Ich fand den Weg recht früh nach Hause, immerhin hatten wir für morgen einiges vor.

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Samstag, 31. Dezember 2016
Reise nach London
Am 02.01.2017 fliegen wir mit British Airways nach London - so sie nicht streiken... und kommen am 06.01. zurück.

Wichtigster Punkt der Tagesordnung: Besuch der Harry Potter Studios - unser Weihnachtsgeschenk an Valentin.

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