Donnerstag, 10. September 2015
Donnerstag, 10.09.2015 Flug nach Frankfurt
Heute nun schweren Herzens die Rückreise. Unser Ass im Ärmel, der Lufthansa Streik, ist leider auch ausgesetzt, so müssen wir wohl wirklich.

Gegen 16 Uhr landeten wir in Frankfurt. Wir warteten eine Stunde aufs Gepäck und eine Stunde auf den Zubringer zu unserem Parkhaus, dann endlich waren wir auf dem Weg nach Hause.

Quasi sofort durfte ich Arbeitsaufträge für meinen neuen Job erledigen... das echte Leben hat mich wieder, Bärbel und Valentin haben noch eine Gnadenfrist.

Conclusio: Ein echter Traumurlaub! Wir hatten viel Zeit für uns, was im Arbeitsleben oft vermisst wird. Gerne wieder, mit Sicherheit werden wir dieses Land wieder besuchen. Für die "Säulen" werde ich wohl besser einmal alleine das Land bereisen, mit Familie wäre das wohl nicht das Richtige. Aber was uns noch sehr interessieren wird, ist alles was nicht Peloponnes ist, und da bietet hellas noch sehr viel.

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Mittwoch, 9. September 2015
Mittwoch, 09.09.2015 Athen
Heute früh sind wir gleich nach dem großen Frühstücksbuffet in den Hotelpool gesprungen! Valentin kann inzwischen schwimmen und tauchen wie ein Fisch! Er legte rund 8 Meter tauchend zurück, die Bedingungen für das silberne DLRG Schwimmabzeichen sollte er diesen Winter gut erfüllen können.

Danach fuhren wir mit der Strassenbahn und der Metro in die Stadt. In der Bahn sprach mich ein freundlicher Herr an, der sich später als Professor für Sprach- und Übersetzungswissenschaften vorstellte.

Bald erklärte er, dass er mit dem wirtschaftlichen Überleben kämpfe: Essen und Steuern könne er gerade noch so bezahlen. Für nächstes Jahr sieht er schwarz für die Steuern. Die Austeritätspolitik sieht er ebenfalls nicht als Lösung an. Wenn keiner was kauft, kommt die Wirtschaft nicht in gang. Und die teuren Medikamente können sich die alten Menschen nicht mehr leisten...

Ich hatte mir selbstsüchtig in den Kopf gesetzt, bei einem Schmuckgeschäft der Tochter eines griechischen Schwimmkameraden einzukaufen. Eine kleine Schnitzeljagd durch den Stadtteil und wir fanden es und konnten auch etwas Geld loswerden: Am Ende hatte jeder von uns etwas Schönes gefunden.

Bereits etwas erschöpft galt es schnell den nächsten Auftrag zu erledigen: Valentin benötigte rasch einen Mc Donalds zur Stimmungs- und Leistungsoptimierung. Am Syntagma Platz, nahe dem Parlament wähnte ich einen. Und tatsächlich fanden wir ihn sofort nach ein paar Photos am Parlament. An diesem Platz finden alle Demonstrationen statt, hier wird Wahlkampf gemacht.







Bettler bestimmen nicht das Stadtbild, aber es sind deutlich mehr geworden seit 2008 und insgesamt sieht alles abseits der Touristenströme ungepflegt, dreckig und herab gekommen aus. Die Krise hat dieses Land fest im Griff. Glücklicherweise sind relativ viele Touristen da und kaufen auch.



Valentin sieht einen Zigeuner mit einer Drehorgel und wir ahnen es, er darf nach einem kleinen Entgelt, die Orgel bedienen.



Wir ziehen weiter durch den Touristen-Stadtteil Plaka





Abends gehen wir ein letztes Mal an den Strand in ein Fischrestaurant. Valentin findet bald Anschluss zu zwei griechischen Kindern und spielt ausgelassen mit ihnen und einem Laserpointer im Dunkeln.

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Dienstag, 08.09.2015 Fahrt nach Athen
Gestern Abend noch gab es dicke Tränen, ob der Verabschiedung von Valentin und seiner lieb gewonnenen Freundin. Den Abend lang spielten sie noch fröhlich, bis es zum Abschiedsgeschenk kam. Mit Mühe und großer Kraft konnte Valentin den Abend gut zu Ende bringen und sich verabschieden. Auch ihr fiel es nicht leicht.







Heute früh dann nach dem Frühstück die Abreise. Eine 3 1/2 stündige Fahrt längs den Peloponnes stand an. Durch die Eurotas-Ebene fuhren wir durch die allfälligen Olivenhaine und Obstplantagen nach Sparta. Nochmals durfte ich den Taygetos schauen und den letzten Teil des Spartathlon abfahren.


(Die Zickzacklinien bin ich nachts beim Spartathlon mit Stirnlampe hinabgelaufen - Geröllpisten übelster Art)


(Hier noch einmal näher betrachtet)

Über Tripolis kamen wir endlich auf die Autobahn und machten in Nestani Station. Die Natur wechselt hier hin zum Weinbau. Bei Nestani durfte ich auch den Sangaspass sehen, über den ich nachts bei km 180 auf 1700m steigen und klettern und hiernach herablaufen durfte. Schöne Erinnerungen, die mich noch lange begleiten werden.





Wir erreichten Korinth, den Isthmus und nahmen den verstärkten Verkehr ab Piräeus nach Athen auf einer Autobahn, gefördert mit 55 Millionen von der EU auf.
Bärbel kämpfte schwer: 37°C und völlig wirr fahrende Mopeds und Ströme von Autos und Lastern. Letztlich erreichten wir Glyfada und fanden unser Hotel.

Wir waren sehr positiv überrascht von dem Palmyra Beach Hotel, das Valentin "königlich" nannte.



Leider mussten wir nach dem Abladen des Gepäcks noch einmal zu einem Kraftakt aufbrechen: Der Mietwagen musste noch an den 40 min entfernten Flughafen gebracht werden.
Ein letztes Auftanken, bei dem der polnische Tankwart mir erzählte, dass er nun nach 25 Jahren in Griechenland zurück nach Hause gehe: Er verdiene in 10 Stunden am Tag 20 EURO. Selbst in Polen gehe es ihm da besser. Die Gewerbestrasse zum Flughafen besteht nur noch aus geschlossenen Gebäuden, vor wenigen Jahren noch brummte hier die Wirtschaft, wie ich selbst sah. Und gleich welches Gewerbe hier angesiedelt war, alles ist pleite.





Zurück im Hotel sind wir alle platt und gehen an den Pool zum Abendessen. (Nein, nicht das Bier ist die Mahlzeit, das Essen kam später :-) )



Der Springbrunnen ist bald eine Star Wars Spielfläche, Valentin ist glücklich und wir sind es auch. Ein Abendspaziergang an der Hafenpromenade schließt den Abend ab. Seine frühere Freundin Katarina treffen wir leider nicht im Lokal ihrer Eltern an.

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Montag, 7. September 2015
Montag, 07.09.2015 Fahrt nach Gythion

die Recherche hat sich gelohnt, nun weiß ich, wie ich zu Hochkantbildern bei blogger komme.

Heute ist unser letzter Tag auf dem südlichen Peloponnes, morgen reisen wir nach Athen für zwei weitere Übernachtungen in Glyfada.

Wir fuhren heute in den Nachbarort Gythion und fütterten Fische im Hafenbecken, welches gerade mit 22 Millionen Euro von der EU erneuert wird.. Bei der weiteren Ortserkundung fand Bärbel nicht nur passende Schläppchen, sondern Valentin endlich auch ein Spielwarengeschäft, wo einiges vom großelterlichen Taschengeld Verwendung fand.



Als wir uns dann hungrig gekauft hatten gingen wir zur griechischen Antwort auf Hakim am Hafen. Eine Art Piraten Restaurant. Natürlich bestellten wir wieder etwas zuviel vom guten Essen und etwas benommen kamen wir zurück nach Mavrovouni, wo Valentins Freundin bereits wartete und die beiden dann bei uns auf dem Balkon spielten.

Nachmittags gingen wir noch eine längere Runde an den Strand zum schwimmen. Große Wellen waren ein großer Spass, Valentin und seine Freundin rangen mit mir in eben jenen Wellen. Später rockten die Beiden noch unsere Bude, wohlgemerkt mit wenigen englischen Worten und mit viel Freude und Empathie.

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Sonntag, 6. September 2015
Samstag, 05.09.2015 Valentin isst Zitrone...
















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Sonntag, 06.09.2015 Mavrovouni Beach
(Hinweis vorab: am rechten Bildschirmrand gibt es einen nach oben und einen nach unten weisenden Pfeil. Damit kann man auch vorherige Berichte lesen. Sollte ganz unten am Bildschirm der Hinweis auf vorherige (older stories) und Bildschirm oben links "nächste Seite" (newer stories) gegeben werden, so kann man mit einem linken Mausklick darauf noch ältere oder neuere Berichte lesen.)



Heute ist wieder Müßiggang angesagt und bald nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen für den Strand. Der Opa von Valtentins Freundin war bereits vor Ort und berichtete, sie sei bis 2 Uhr morgens wach gebliebben und komme später nach.

Sie kam mit ihren Eltern, die im Verlauf erzählten, dass sie heute Nachmittag zurück nach Athen fahren würden.
Natürlich war bedrückte Stimmung bei den Kindern. Anscheinend konnte das Mädchen die richtigen Schalter bei den Eltern drücken. Ihr Vater sagte grinsend, dass seine Frau heute zurück zur Arbeit fahre, aber er als berenteter Marine Offizier könne noch bis Dienstag, unserem Abreisetag bei seinen Schwiegereltern hier mit seiner Tochter bleiben. Große Freunde bei den Kleinen und Großen.



Wir versorgten uns mit Pizza und einer Hopfenkaltschale und versicherten uns gegenseitig, wie garstig das Leben so sei.

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Samstag, 5. September 2015
Samstag, 05.09.2015 Fahrt nach Kardamili


Ein weiterer Tagesausflug stand heute an: Teilweise kannten wir die Route schon, aber die eine Attraktion unterwegs wollten wir nach 2013 unbedingt noch einmal sehen.







Die Höhlen von Pirgos Dirou hatten es uns angetan. Um dort hin zu gelangen fuhren wir nach Westen quer durch die innere Mani nach Areopolis auf einer von der EU mit 12,3 Millionen finanzierten Strasse und weiter nach Pirgos Dirou.



Die Höhlen mit unendlich vielen und riesigen Tropfsteinen wird mit kleinen Booten besichtigt und die Fahrt ist etwa 1600 m und dauert ca. 20 min. Häufig läuft man Gefahr sich den Kopf an den Tropfsteinen zu schürfen, wenn man nicht aufpasst. Der Tourverlauf ist immer wieder in dezentes Licht getaucht.







Die Bilder sind ohne Blitz gemacht worden. Wen es genauer interessiert, kann bei google Bilder wesentlich bessere Aufnahmen einsehen.

Valentin wollte gleich noch einmal die Tour machen, was wir unter Kostengründen ablehnten. Wi fuhren weiter an der Küste nach Norden: über Thalames, dem früheren Orakel der Spartaner, Stoupa gelangten wir nach Kardamili.







Bärbel schlug sogleich vor, das erste Restaurant am Ortseingang zu versuchen. Es stellte sich heraus, dass es das wohl beste Haus am Ort ist, mit einer wunderschönen Ausssicht über die Küste. Das Essen war erstklassig, der regionale gegrillte Käse schmeckte ebenso gut wie Moussaka, Lahmkotletts und Souvlaki.





Wir besuchten das örtliche Museumsdorf, gefördert mit 1,5 Millionen EU-Geldern. Interessante Einblicke erlaubte es, ob es die Fördergelder tatsächlich wert ist?









Eine andere Route zurück fanden wir leider nicht, aber da es zwischen 33° und 37°C heiß war und die bekannte Route gut ausgebaut ist, fiel die Entscheidung leicht.







Valentins Freundin war nicht zu entdecken und wir befürchteten schon sie sei abgereist. Doch als wir Abendessen gehen wollten, stand sie plötzlich vor der Tür und Valentin hatte keinen Appetit mehr. So gingen also Bärbel und ich erstmals in dem Urlaub alleine in ein Strandlokal mit schlechtem Gewissen und genossen dennoch die gereichten Spezereien. Als wir zurück kamen, war dies für die beiden Kinder noch "zu früh" und so ließen wir ihnen noch etwas von ihrem Glück.

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Freitag, 04.09.2015 Mavrovouni Beach


Heute früh gingen wir bald an den Strand, mieteten uns Liegestühle und Schirmchen und machten es uns gemütlich. Valentins Freundin kam bald nebst Opa und fanden gleich nebenan ihren Platz. Die Beiden waren fortan mit Schwimmen und Spielen beschäftigt. Valentin müsste mit einer exzellenten Ausdauer im Schwimmen nach Hause kommen, so lange, wie er es im Wasser aushielt. Mittags kamen Sandwichs und Bauernsalat, die gleich am Strand verzehrt wurden.





Am späteren Nachmittag dann stand eine Ufererkundung an: am einen Ende des Strandes waren Felsen zu sehen, die wir näher erforschten.


(Man kann natürlich auch noch etwas gehobener hier residieren)


(Gleich daneben - sicher ein ostdeutscher Investor...)

Danach machten es sich die Eltern bequem auf dem Balkon und Valentin war wieder mit seiner Freundin unterwegs. Wir werden älter...

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Donnerstag, 3. September 2015
Donnerstag, 03.09.2015 Fahrt nach Monemvasia


Schon sehr bald merkten wir auf der Strasse, dass heute irgend etwas anders ist. Sogar für griechische Verhältnisse fuhren die Griechen einen Stuss zusammen, dass sie selbst nur noch den Kopf schütteln konnten über andere Griechen.



Nach 90 Minuten Fahrt - diesmal in der Ebene an der Küste nach Südosten - kamen wir in Monemvasia an und uns wurde klar: Es ist die Hitze. 35°C ohne Wind machen uns das Leben schwer.



Die Fahrt dorthin ging gewohnt angenehm durch kilometerlange Olivenhaine, Orangen und Limonenplantagen. Wir überquerten den Eurotasfluss - im Sommer nicht einmal ein Bächlein. Als ich beim Spartathlon 2008 hörte, dass man im Ziel eine Schale mit Wasser des Eurotas gereicht bekommt, überlegte ich nach 250 km Dauerlauf ernsthaft, ob dies die schwierigste Prüfung sei: Der Eurotas ist nämlich versumpft.



Immer die Berge in Sichtweite und tatsächlich keine Minute keinen Olivenbaum im Blick erreichten wir über Elos letztlich Monemvasia.




(Blick zurück von Monemvasia aufs Festland)


(Das Stadttor mit Stadtmauer)

Imposant der Fels im Meer, auf dem die Stadt teils auf Meereshöhe und teils oben auf dem Fels in Uter- und Oberstadt geteilt. Wir durchschritten das Stadttor und betraten "eine neue Welt".







Enge Gassen, erfüllt mit kleinen Läden, in denen Künstler ihre Arbeit feil bieten, unterbrochen von Tavernen und kleinen Hotels.







Alles sehr gepflegt, ähnlich einer Filmkulisse. Wir besuchten eine griechisch-orthodoxe Kirche und erklommen die Oberstadt, bis zu dem Punkt, als ein Schild uns stoppte: Wegen Restaurationsarbeiten im Wert von 5 Millionen Euro - ich weiß, was ihr jetzt denkt, und ihr habt recht: bezahlt von der EU - ist die Oberstadt geschlossen.





Vielleicht war es ganz gut, dass wir nicht die letzen steilen Aufstiege unternehmen konnten: Bärbel bekam einen überraschenden Hitzeschub und Valentin fing ebenfalls an Kopfschmerzen zu bekommen und an der Hitze zu leiden.





Zurück in der Unterstadt suchten wir eine Taverne mit Speiseangebot und wurden fündig. Für den Kleinen gab es endlich einmal bekannte Kost: Rahmschnitzel mit Pommes - endlich einmal Fleisch...





Die Rückfahrt erfolgte auf teilweise anderer Route, im Reiseführer wurde ein kleiner Fischerort mit Strand und Taverne am selben gepriesen.





Dort angekommmen fanden wir einen Ort vor, der einer Geisterstadt ähnelte. Hier muss die Wirtschaftskrise voll eingeschlagen haben. Man sieht, es ist alles vorhanden für ein paar hundert Gäste, aber niemand ist da. Außer einem Plakat, welches angibt, dass die EU mit über einer Million für den Umbau des Hafens aufkommt.

Für die Menschen hier, die vom Tourismus leben, eine Katastrophe. Wenn im Sommer kein Geld reinkommt, wovon dann ab Herbst leben? So gesehen muss die geforderte "Austerität" als sehr zynisch aufgefasst werden. Und ich denke die Griechen selbst hätten mehr von Touristen, als von Hilfspaketen. Es ist nämlich alles da. Es muss wohl eher etwas weg: Korrupte Industrie- und Politikeliten ist da so mein Gedanke.

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Mittwoch, 2. September 2015
Mittwoch, 02.09.2015 Fahrt nach Gythio


Gemütlich Geschäfte anschauen und die Halbinsel am Hafen erkunden, vielleicht noch was zu Mittag essen an der Promenade, nachmittags beim Apartment ein wenig schwimmen gehen - so war unser Plan für heute und so geschah es.





Es sind ja nur ein paar Minuten Fahrt ins 4 km entfernte Gythio. Postkarten kaufen, eine Wundertüte für Valentin, etwas Bildung obendrauf mit einem Heft über Herakles.





Es blutet einem das Herz, wenn man die vielen liebevoll gedeckten und einladenden Tische an der Hafenpromenade sieht und auf maximal 5 % belegt sind. Der "Griepe" - Griechenland-Hype - angeblich rennen die Touristen dieses Jahr den Griechen die Türen ein - davon sieht man hier nichts. Touristen sind Mangelware, wohl auch, wie bereits berichtet, weil die Griechen hier normalerweise Urlaub machen und nun unter der "Austeritätspolitik" der EU eben keinen Urlaub mehr machen, abgesehen von Wenigen.



Wir spazieren also durch den Ort und gelangen auf die Halbinsel Kranae. Auch hier findet sich ein Leuchtturm. Er sichert den Hafen, der gerade von der EU mit 11 Milionen Euro renoviert wird.



Wir schlendern unter dürren Nadelbäumen wieder zurück und gelangen zu einem Restaurant unter Bäumen, das uns zusagt.





Eine gute Wahl, sie interpretieren den griechischen Salat lecker anders und legen mit Balsamio getränktes trockenes Brot und Kapern, frische Minze und saure Gurken in den Tomatensalat, der aus Cherrytomaten besteht und wenig Öl und Schafskäse beinhaltet. Das Tsasiki und das Schweinekotelett stellen sicher, das wir beinahe ins postbrandiale Koma fallen, weil ein Alpha Bier das Essen runterspülte.





Gestärkt treten wir die Heimreise über einen traurigen kleinen Supermarkt an.
Den Nachmittag verbringen wir dann mit einem Eiskaffee am Strand. Froh sind wir gestern die Mani besucht zu haben: Von dort kommen starke Böen und die Wolken, die wir aus der Entfernung über der Mani sehen lassen nichts Gutes vermuten! Wenn dort jetzt auch nur eine Kippe aus dem Autofenster geworfen wird, raucht wahrscheinlich ein ganzer Berg ab. In der Nähe unserer Ortschaft sehen wir bereits große Rauchschwaden.

Abends fasst sich Valentin ein Herz und macht der Enkelin der Hoteliers seine Aufwartung. Der Opa könnte der Synchronsprecher für Marlon Brando sein. Eine extrem tiefe, rauchige Stimme erklärt Valentin, was das Mädchen für ihn empfindet - auf Englisch. Valentin blieb bei der Familie noch lange im Garten.

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