Sonntag, 11. August 2019
Sonntag, 11.08.2019 "Whale Watching" vor Tazzacorte


Um 10:30 Uhr sollen wir im Hafen von Tazacorte sein. Unser Boot ist für rund 20 Personen ausgerüstet und hat eine freundliche Crew.



Wir setzen uns in den Schatten, da die Fahrt rund 4 Stunden dauern soll. Kaum das wir aus dem Hafen raus sind, werden bereits Delphine gesichtet und wir haben Glück, dass sich die Tiere uns nähern. Unser Boot ist sogar mit großen Bullaugen unter Wasser ausgerüstet, sodass eine noch spannnendere Beobachtung möglich ist.



Spannend sind auch die Ausblicke auf die Küste, wo sich Wolken über die Berge schieben und man die große Anzahl an Plantagen betrachten kann. Insgesamt wirkt die grüne Insel von hier aus doch trocken und karg.



Die Sichtungen der Delphine sind häufig und tatsächlich kommen wir auch an einer Meeresschildkröte vorbei. Alle freuen sich, die Fahrt lohnt sich. Nach rund 2 Stunden wird uns teilweise doch etwas mulmig und einige Brechtüten werden ausgegeben.

Dann ruft das Mittagessen in Form einer Suppe. Wir treten so langsam den Rückweg an und nähern uns der Küste. Eine große Höhle wird befahren und dann geht es wieder weiter entlang der Küste.



Kurz vor Einfahrt in den Hafen gibt es noch die Möglichkeit zu baden oder Bananenboot zu fahren. Wir sind auch so bedient und fahren nach Ankunft satt mit Eindrücken zurück ins Apartment.



Einen Lauf später geht es wieder an den Strand.

Abends findet Bärbel ein sehr schön gelegenes Restaurant auf einer Dachterrasse, welches enorme Portionen in guter Qualität anbietet - was mehr will man sich wünschen?

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Samstag, 10.08.2019 Fahrt nach El Paso


Gerädert von einer unruhigen Nacht, in der sich schreiende Kinder und betrunkene Heimkehrer lautstark abwechselten, beschlossen wir in einen nahegelegenen Ort zu fahren und sogenannte Petroglyphen - Felsmalereien uns anzuschauen.

So verschlafen der Ort war, so unübersichtlich war er. Wir verfuhren uns mehrmals auf der Suche nach dem Parkplatz für die kurze Wanderung, bis wir etwas genervt im Ort blieben, ein Einkaufszentrum um etwas Lego erleichterten und dann in ein Eine Welt Cafe gingen.

Valentin fand völlig überraschend einen Papierwarenhandel, der Fortenite Spielkarten führt und sein Tag war somit gerettet.

Ich ging später meine übliche Runde laufen - diesmal in einem Baumwoll T-Shirt bei 34°C und glühte und schwitzte wie nur was.

Zur Abkühlung gingen wir an den Strand und schwammen in der heftigen Brandung. Valentin lernte zwei Mädchen aus Deutschland kennen.



An der Strandbar versicherten wir uns der hohen Qualität und Kühle von (alkoholfreien) Cocktails und eines kalten Gezapften, verbunden mit Käse-Nachos...



Abends machten wir den Fehler in ein deutsches Restaurant zu gehen - das Essen war in Ordnung, aber es gab zu wenig für zu viel Geld. Da hatten wir uns was anderes vorgestellt.

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Freitag, 9. August 2019
Freitag, 09.08.2019 Strand von Charco Verde


Wenige Kilometer von Puerto Naos entfernt liegt ein kurzer Strand mit einer kleinen Strandbar. Bei einem meiner Läufe fand ich den Platz und heute wollen wir die Qualitäten prüfen.



Wir nehmen die Schnorchelausrüstungen mit und unsere Strandmuschel - Schatten gibt es nur in der Strandbar. Bald sind wir im Wasser und erkunden die naheliegenden Felsformationen. Einiges an bunten Fischen finden wir und etwas Anemonenbewuchs. Das kühle Wasser treibt uns den Kreislauf hoch und wir machen bald eine Pause.



Nach einer Stärkung in der Bar machen sich Bärbel und ich nochmals zu einem kleinen Schnorchelausflug in die andere Richtung auf und erkunden auch diesen Teil.



Abends genießen wir ein weiteres Lokal im Ort und schauen uns den Sonnenuntergang vom Strand aus an.

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Donnerstag, 8. August 2019
Donnerstag, 08.08.2019 Fahrt in den Süden


Eine Fahrt an den Südzipfel der Insel steht heute an. Natürlich ist der Leuchtturm und die Strecke dorthin dem Navi unbekannt, sodass google einspringen darf.



Die Serpentinenstrecke wird gerade umgebaut und so dürfen wir ab und an Halt machen. Ein Aussichtspunkt erlaubt einen schönen Blick auf unseren Urlaubsort und hat außerdem einen Ort der Andacht samt Quelle. Dort tropft sehr sanft das Wassser vom Gewölbe in ein Lavabecken. Insgesamt ist das Gewölbe nicht größer als eine Waschmaschinentrommel, aber das Tropfen ist beruhigend und ich mache sogar ein kurzes Video davon.



Unterwegs kommen wir dann an zwei Vulkanen vorbei, einer davon ist letztmals 1974 ausgebrochen und darf erwandert werden - nachdem wir 10 EUR für ein Infohäuschen bezahlt haben, das lieblos erstellt und daher von Niemand wirklich besucht wird. Der kurze Weg um den Kraterrand ist dennoch beeindruckend.





Über eine extrem steile serpentinenreiche Strecke erreichen wir den Leuchtturm und eine Saline. Um uns herum liegen erkaltete Lavaströme, die den Berg hinab geflossen waren. Ein wenig wie auf einem anderen Planeten kommt man sich hier vor.





Wir fahren wieder zurück, ich mache meine obligatorische Laufrunde in den Plantagen und dann gehen wir schwimmen am Meer.



Ein kurzer Ausflug an den örtliche Strandbar richtet unsere Kräfte wieder her.

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